Studiomonitore & Audiointerface

  • Hey community!


    Da ich meine Produktionen auf die nächste Stufe bringen möchte, und ich einfach merke, dass ich mir mit dem abmischen per Kopfhörer sehr schwer tue, möchte ich in Studiomonitore investieren. Da ich momentan nur über onboard verfüge, habe ich ebenfalls an ein preiswertes Audiointerface als externe Lösung dafür gedacht.


    Als Studiomonitore hätte ich an JBL LSR 305 gedacht. Als Interface würde ich mich für das Behringer U-Phoria UMC22 entscheiden. Ich produziere vor allem Trap-HipHop Beats, demnach sind mir ordentliche Bässe relativ wichtig - auch ohne Subwoofer. Gibt es soweit irgendwelche Einwende? Oder Vorschläge die eurer Meinung nach besser wären? (natürlich ungefähr im gleichen Preissegment)


    Weiters habe ich eine Frage, bei der ich mir ziemlich doof, vorkomme sie zu fragen: Welche und wie viele Kabel benötige ich für Monitore und Interface? Ich weiß nur, dass ich Klinke haben möchte und keine XLR. Aber welche Größe und wie viel Stück, da würd ich mich definitiv sicherer fühlen beim Bestellen, wenn mir das jemand kurz auflisten könnte :icon_redface: :icon_redface: :icon_redface: .


    Besten Dank,
    wavy

  • Es gibt zu diesem Thema hier zwar undendlich viele Beiträge...gut.


    Wenn du so günstig einsteigst, kein Problem. So haben wir alle angefangen.



    Es heisst dann immer schnell: <Kauf dir was gscheites, gib mehr Geld aus<
    Scheinst aber, was die Rezensionen betrifft eine gute Wahl getroffen zu haben.


    Kabel dazu: 2 mal 6,3 Monoklinke und das USB Kabel fürs Interface (wird vermutlich dabei sein)

  • also viel bass wirste mit den dingern nicht haben, sind immerhin nur 5-zöller.
    und richitg gute boxen kriegste für das geld normal auch nicht wirklich, aber wenn du nicht mehr kohle hast und nicht noch ne weile sparen willst, dann kann man dir den kauf wohl schlecht ausreden.
    wenn du unbedingt klinkekabel willst, dann brauchst du einfach nur zwei kabel in der gewünschten länge, beide enden mit 6,3mm stereo/symmetrisch (also 3 pole bzw. zwei schwarze ringe auf dem stecker). das hier wäre z.b. die 1,5m variante https://www.thomann.de/de/cordialcfm_15_vv.htm

  • Also von Bass her sind die völlig ausreichend. Da ich dieses Teile habe, muss ich sagen, dass sie vom Preis her TOP sind, und müssen sich vor nichts verstecken. Klar gibt es bessere und das trifft ja nun mal auf alle Produkte zu. Davon mal abgesehen hat ja jeder andere Vorstellungen, Platz und Kohle.


    Aber zum Audiointerface würde ich mehr zum UR22Mk2 oder Focusrite Scarlett 2i2 2nd Gen raten.

  • Danke an alle für die raschen und konstruktiven Rückmeldungen!




    Zitat von "Martin7777" pid='286183' dateline='1509177576'


    Aber zum Audiointerface würde ich mehr zum UR22Mk2 oder Focusrite Scarlett 2i2 2nd Gen raten.


    Weswegen? Merkt man da echt etwas bei der Soundqualität?

  • Natürlich habe ich das Bringer nicht getestet aber in der Hinsicht vertraue ich doch die Mehrheit der Leute, dass sie diese vorgeschlagenen Geräte verwenden.


    In Sachen Soundqulität sollte man das doch schon aus den Technischen-Daten erkennbar sein. Davon mal abgesehen bitten die anderen Geräte viel mehr Anschlüsse (MIdi-, Mikrofon-, Instrumente(Stereo)- Anschlüsse und so weiter).


    Die Entscheidung ist sogar leichter wie welche Lautsprecher, und da denke ich das es viele Leute genauso sehen.


  • Natürlich habe ich das Bringer nicht getestet aber in der Hinsicht vertraue ich doch die Mehrheit der Leute, dass sie diese vorgeschlagenen Geräte verwenden.


    In Sachen Soundqulität sollte man das doch schon aus den Technischen-Daten erkennbar sein. Davon mal abgesehen bitten die anderen Geräte viel mehr Anschlüsse (MIdi-, Mikrofon-, Instrumente(Stereo)- Anschlüsse und so weiter).


    Die Entscheidung ist sogar leichter wie welche Lautsprecher, und da denke ich das es viele Leute genauso sehen.


    Mir geht es da eben primär um die Soundqualität, den restlichen Schnickschnack brauch ich eben eh nicht. Werd mich da noch bisschen einlesen, danke!

  • Nicht viel mehr? 24 Bit / 192 kHz und das Behringer 16 Bit / 48 kHz. Wenn es unbedingt was Billiges sein muss, dann schon mehr dieses Behringer U-Phoria UMC204HD. Ob Du den Rest der Anschlüsse brauchst, kannst Du jetzt schon voraussagen? Aber ok, jeder das seine.

  • War zu erwarten, dass sowas kommt. :wink:


    Man muss auch den Preisunterschied bedenken, den der threadersteller berücksichtigt hat.


    Und als Einsteiget ins Hobby wird er sicher mit diesem Equipement eine Weile auskommen.
    Wenn seine Ansprüche steigen, die Musik besser wird, kann er immer noch upgraden.


    Der nächste schreibt dann kauf dir lieber 3mal teuere 7 Zoll Studiomonitore...

  • Sowas zb. als Alternative zu den 5 Zöllern.
    scheinen nicht schlecht und sind für 6,5 Zöller echt günstig.


    https://www.thomann.de/at/swissonic_asm7.htm


    Oder Mackie?


    https://www.thomann.de/at/mack…lt_studiomonitor_318982_3


    Oder ein bisserl was drauflegen und die beliebten Yamaha HS7


    https://www.thomann.de/at/yama…or+7+zoll+yamaha_313050_5

  • Ich sag es mal wieder auch wenn es keinem gefällt: in der Preisklasse kann man nicht von einem Studiomonitor reden. Weder von der Qualität noch von der Verarbeitung. Die mixe werde nicht radikal besser werden, dazu ist das Buget zu klein. Aber am Ende gilt: eine Box ist besser als keine Box. Nichts desto trotz sollte OP jetzt keine Wunder erwarten.

  • Tomess , bitte was? Jetzt ist der arme ganz verwirrt. Also, ich bin mit meinen JBLern glücklich, für meine normalen Wohnverhältnisse. Dann mal ganz ehrlich, was soll ich mit irgendwelchen teuren Lautsprechern, wenn ich die Umgebung dementsprechend nicht anpassen kann? Schon alleine, wenn man das genau nimmt, wie man Monitore aufstellt, dann wäre mein Schreibtisch in der Mitte des Raumes. Und was das Mixen betrifft, entweder hat man das drauf oder nicht und da versagen auch heutzutage genug Profis dran. Also bitte, dann freue Dich über Deine 1400 Euro aber die Mehrheit der Leute hat nicht die Kohle oder auch nicht die Möglichkeiten das so umzusetzen.


    Da finde ich tambour s Alternativen besser. Aber man muss bedenken, dass die Swissonic ASM7 nicht magnetisch abgeschirmt sind. Was das noch für eine Rolle spielt bei TFT oder LCD Monitore da habe ich keinen Plan von.


    Dann kann ich nur sagen, als kleiner Vergleich zwichen B&W Lautsprechern meines Kumpels für rund 3000 Euro und meinen Teufel Theater Set1 für 450 euro, dass die besser klingen. Der einzige Pluspunkt bei den B&W ist der Bass der bei leiser Lautstärke noch echt geil rüber kommt, ansonsten klingen die Teufel Theater 1 um einiges neutraler und detaillierter.

  • Ich vergleiche Kaufargumente gerne mit einem Auto.


    Möchte ein neues Auto um 10000.
    Mehr kann und will ich nicht ausgeben.
    Da nützen mir Diskussionen über schnellere und bessere auch nix, weil sie doppelt so teuer sind.


    Wenn jemand hier Lehrling oder gar Schüler ist, dann sind zw. 400 und 800 Welten dazwischen.


    Ausserdem wird die Musik wegen Idee, Instrumentenwahl, Arrangement usw. nicht wegen Lautsprechern sondern wegen der Lernkurve und dem eigenen Engagement besser....im Laufe der Jahre!


  • genau so sehe ich dass auch als nächstes aber würde anfangen an Raumakustik zu investieren

  • wieso denn so butthurt, martin? tomess hat doch recht. und "leute sind nicht gut genug und räume sind nicht gut genug" ist doch kein argument gegen gute boxen...
    man sollte doch immer den anspruch haben, dass man im endeffekt alles so gut macht wie möglich und "besser als nichts aber nicht wirklich gut" ist doch eine legitime aussage in der richtung.


    edit: wenn man nen gebrauchten golf 2 für 400 euro kauft, dann ist das doch genau die selbe situation. stickig, lauter motor, scheiß soundanlage, im sommer 2000° warm aber besser als kein auto, wenn man jeden tag damit zur arbeit muss. keiner wird dir empfehlen, nen gebrauchten golf für 400 euro zu kaufen, aber wenn man nicht mehr geld hat und unbedingt ein auto braucht, gehts eben nicht besser.
    außerdem haben lautsprecher keine erhaltungskosten und praktisch keinen verschleiß, also sind sie n viel besseres langzeitinvestment als autos

  • außerdem haben lautsprecher keine erhaltungskosten und praktisch keinen verschleiß, also sind sie n viel besseres langzeitinvestment als autos


    Das ist schon richtig.
    Ich will aber (wenn wir beim Auto bleiben) kein stinkiges Auto, weder aussen noch innen.
    Ein neues verlässliches mit Garantie und Zubehör, von dem man vor 10 Jahre geträumt hätte.


    Genauso bei Boxen.
    Auch hier gibt es immer wieder was neues/Verbesserungen und auch die lautsprecher haben einen Wertverlust.


    Soll sich der Threadersteller wavybeing keine kaufen, weil er die Kohle vielleicht erst in einem halben Jahr nach seinem Ferialjob zusammen gespart hat?
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    edit: Bin mit meinen Adam F7 sehr zufrieden.
    Fand's auch nicht nötig, zb. für die beliebten ADAM Ax7 das doppelte auszugeben.


    Wenn ich meine F7 jetzt loswerden wollte, dann nur mit großem Verlust.
    Werden im Fachhndel nicht einmal mehr angeboten und erscheinen den meisten vermutlich als extrem veraltet, da kräht kein Hahn danach.