Beiträge von Muz

    Als Abhör-'referenz' sollte man prinzipiell alles nutzen können, nur halt natürlich auch im vernünftigen Vergleich. Nur weil sich etwas auf Handy-Lautsprecher ganz 'gut' anhört heißt das nicht, dass es wirklich gut ist, weil in der Realität auf richtigen Boxen z.B. der Bassbereich eigentlich richtig verkackt sein kann und die der Handylautsprecher nur nicht richtig wiedergeben kann.
    Wenn aber dein Track auf Handylautsprechern nicht gut klingt - im Sinne von der erwartbaren Wiedergabequalität, die du bei anderen Tracks kennst -, dann würde ich das eher als Anzeichen werten, dass es auf deinen Kopfhörern auch nicht wirklich gut klingt und du dort schon einer Fehleinschätzung unterliegst, weil du deine Kopfhörer bzw. gute Mixingqualität generell noch nicht richtig einschätzen kannst.
    Die Frage ist auch, was du für Kopfhörer nutzt usw...
    Ansonsten wie Alrie schon schrieb, Beispiel ist immer gut...
    Aber vermutlich wird dir einfach noch grundsätzlich Erfahrung, Wissen und Übung fehlen, was nicht so schnell und einfach herbeizuzaubern ist, wenn ich es richtig vermute, dass du eher noch ein Anfänger bist.

    Du verwechselst glaube ich jetzt auch ein bisschen Mixing mit Sounddesign. Der CamelCrusher ist sicher kein Mixing Plugin Nr.1. Kann man sicherlich auch im Mixing verwenden für etwas Kompression und leichte Sättigung, aber ist ja letztlich mehr ein Distortion-Plugin, also ein soundveränderndes Plugin.
    Beim Mixing hast du deine Sounds vom Klang her eigentlich schon so wie sie sein sollen. Das was du dann noch machen musst, ist sie untereinander anpassen, d.h. in den meisten Fällen den einzelnen Sounds nicht fetter machen, sondern eher 'kleiner', sodass er im Zusammenspiel gut klingt.
    Dazu brauchst du keine besonderen 'Mixing-Plugins', sondern im Grunde den ParaEQ2 um die Sounds untereinander so EQen zu können, dass jeder dort Platz hat, wo er Platz haben soll. Den Panning Regler im Mixer, um die Elemente im Stereo Panorama anordnen zu können. Evtl. Kompression um zu dynamische Spuren durchsetzungsfähiger zu machen. Den Fruity Reverb2 für Hall, um die Räumlichkeit weiter auszubauen (nicht zu viel Hall, das ist glaube ich auch etwas dein Problem). Und das eigentlich wichtigste zum Schluss, die Volume Fader zur Pegelanpassung der einzelnen Sounds.

    Bietet landr aber sogar inzwischen an ;)


    "Ganze Alben mastern NEU


    Gruppiere Tracks zusammen, um konsistenten Sound über dein gesamtes Album hinweg zu erhalten. LANDRs cleverer Algorithmus arbeitet mit der Sequenzierung deiner Tracks, um dir perfekte Master zu liefern, die du sofort veröffentlichen kannst."
    (https://www.landr.com/de/online-audio-mastering)
    Ob das dann auch bereit fürs Presswerk wäre, kann ich jetzt nicht beurteilen.


    [...] Es ist echt schon sovieles möglich und meiner Meinung nach ist hinterm Mastering viel blabla... Für mich als 0815 Hörer merke ich garnichts davon wenn nun ein Mensch was gemastert hat und er in das Mastering seine "Kreativität" "Seine Gefühle" mit einfließen hat lassen ... Das merke ich nur bei einer musikalischen Komposition und was zählt ist das es nicht störend in den Ohren klingt ...aber ich versteh schon das die ganzen Mastering-Gurus um ihre Jobs bangen ...genauso wie Taxifahrer weil es auch bald selbstfahrende Autos geben wird ^^


    PS.: Ich möchte die Mastering-Gurus nicht schlecht reden die haben es aufjedenfall drauf und wissen genauso wie man einen Track Fit macht aber so wie ich das immer mitbekomme das die das alle extrem schlecht reden ... das kann nur daran liegen das die in Zukunft leider um ihre Jobs bangen müssen weil es in Zukunft immer mehr in Richtung Automatisierung geht.


    Wenn man es aber schon so runterbricht, dann kann man eigentlich auch die ganz simplen Basics selber lernen und anwenden, was dann auch ähnlich einem Online-Mastering kommt. Gerade die Online-Mastering-Seiten blähen das ja selbst auf, damit man das Gefühl hat, selbst kann man das nie so gut machen, wie die das können; Zitat von der landr-Seite: "LANDR kann dir dabei helfen, deiner Musik den letzten Schliff zu verleihen... dieser kritische, finale, schwer fassbare, geheimnisumwobene Schritt ist damit entmystifiziert. Und die Ergebnisse sprechen für sich." Ebenso die Rede von professionellen Sound, als ob der beim Mastering beginnen würde... Wenn der Mixdown stimmt, dann muss man beim Mastering ja auch kaum etwas machen, das sagt ja auch jeder 'Mastering-Guru' hier im Forum.


    Wenn man professionell mastern lässt, hat man halt auch noch einen 'Lektor', der den gesamten Song mit frischen Ohren hört und ggf. auch noch gewisse Fehler im Mix anspricht usw... die Behauptung das die 'Mastering-Gurus' das nur schlecht reden, weil sie um ihren Job bangen, ist schon etwas reduziert gedacht. Gerade ein Profi hört halt eben auch tatsächlich nochmal die Unterscheide zwischen dem was er draus machen könnte und was ein Online-Master drausmacht.


    Es gibt auch genug Amateure heutzutage, die einfach weder so etwas wie ein Online-Mastering benötigen noch einen Masterengineer, weil prinzipiell fürs Online-Realeasen teils nicht die ganz große Qualität gefordert ist und zum anderen, weil es halt auch für DIY Mastering nicht viel braucht.


    Habs grad mal selbst ausprobiert bei landr.com. Vielleicht ist es ein Ticken besser, als mein eigenes Quickmaster, aber definitiv kein Weltenunterschied, für den es sich lohnen würde Geld auszugeben. Also wenn man 'zuviel' Geld hat, kann mans natürlich machen, aber im Grunde basiert deren Erfolg glaube ich halt darauf, dass viele Amateurproducer das nutzen, die noch viel zu wenig Ahnung von allem haben und glauben, dass man damit halt zumindest schonmal eine Sache abgedeckt hat. Gerade wenn man gar keinen Plan von Mastering oder Lautmachen hat (ging mir am Anfang auch so), kriegt man da natürlich erstmal so einen WOW-Effekt. Wenn man sich rundum mit Musikproduktion beschäftigt, würde ich behaupten, dass man, wenn man in der Lage ist einen wirklich guten Track zu produzieren, auch in der Lage ist, ein Master zu erstellen, dass einem Online-Mastering bei landr zumindest nicht wirklich unterliegt.


    [...] habe [...] nur das Preset geändert [...] und dann gab es kleine Fehler in dem Projekt. Dieser "Fehler" ist nur in der Chord Sektion aufgetreten nirgendwo sonst.


    [...]



    Was ich meine ist, das es zu "Clicky bzw. Plucky" klingt. Vorher klang es ganz normal und jetzt hat sich irgendwas darunter geschlichen. Oder kann es vom Wechsel von FL12 zu FL20 sein?


    Ich würde mal vermuten, dass es ganz einfach an der Preset-Änderung liegt?
    Wenn man auf einem Sound massive Distortion draufmacht (CamelCrusher ist ja glaub ich ein Bitcrusher, was in Richtung Distortion geht), dann verändert sich der Klang natürlich womöglich auch entsprechend stark.

    "Übrigends ist das relativ natürlich, ein flügel hat ja auch nicht nur eine saite"
    Auf was war das jetzt bezogen? :D Versteh den Zusammenhang grad irgendwie nicht :D


    Bei Piano VSTs klar, geht ja aber um einfache Samples oder Synthesizer :P
    Da ist das echt eine gute Funktion.


    Nimm einen Fruity Keyboard Controller. Den kannst Du entweder über einen Layer oder den Patcher parallel zur Piano-Roll des Klangerzeugers schalten. Dann brauchst Du nur noch die Range der möglichen Noten fetszulegen und den Panning-Knopf im entsprechenden Mixertrack über "Link to controller" dran zu hängen.


    Ist zwar keine schlechte Idee, allerdings ist es dann problematisch Akkorde zu spielen, weil dann der Pan hin und herspringt und außerdem werden dann Nachhall, überlappende Noten, usw.. auch immer je nach zuletzt gespielter Note gepannt, sodass das Panorama immer einseitig hin und herschwankt und letztlich nicht dem Klangpanorama eines Pianospielers entspricht.


    Durch Zufall bin ich allerdings darauf gestoßen, dass FL das tatsächlich sogar als Effekt im Sampler integriert hat. Einfach unter den Channel Settings auf FUNC und dann rechts unten bei VOL KB Tracking das KB Tracking auswählen. Dann bei MID die 'Mitte' des Keyboards einstellen, bei der dann der Pan genau mittig sein soll und dann mit dem PAN Regler noch entscheiden wie stark und in welche Richtung gepannt werden soll, wenn sich die gespielten Noten von der Notenmitte wegbewegen.


    Bestehen deine Tracks nur aus einer Melodie, Baseline und Drums oder wie machst du das mit anderen harmonischen Elementen?



    Das hat nichts mit Noten lesen können zu tun (mal ganz davon abgesehen, das es da nur ein Grundprinzip zu verstehen gibt und es dann absolut kein Problem ist, davon ausgehend Noten lesen zu lernen; am Anfang musste halt immer genau hochzählen).
    In FL hast du die Piano Roll, auf der du dir alle Noten anzeigen lassen kannst. Unter dem Link von Tiles wird dir ganz simpel die harmonische Bassbegleitung erklärt, kurz: Hast du einen Akkord, nimmst du für den Bass einfach die Grundnote.
    Das ist im Prinzip das, auf was Alrie anspielen wollte.
    Ganz billig - ohne harmonischen Ballast - ist natürlich einfach die gleichen Noten wie die Melodie zu verwenden (je nach Genre kommt das ja auch sogar so vor).


    Wenn du die Melodie nach Gehör produzierst, dann solltest du also entweder die Bassline ebenfalls gezielt nach Gehör erstellen können, oder dich halt mal mit Harmonien auseinandersetzen, denn dann hast du einen eingeschränkteren Notenumfang, bei dem du dann ausprobieren kannst, was für dich am besten klingt und am besten mit der Melodie harmoniert.



    Du versuchst es oft mit D5, A4, F5, C5? Also unabhängig von deinen verwendeten Melodie-Noten? Das klingt ehrlich gesagt so, als hättest du von Harmonien absolut gar keine Ahnung, kann das sein? Dann ist es aber auch nicht gerade verwunderlich, dass das mit der Bassline problematisch ist. Es ist ja dann auch die einzige Möglichkeit wahllos Bassnoten durchzugehen bis es mal einigermaßen passend klingt, wenn du weder vom Gehör her gezielt Bassnoten passend zur Melodie setzen kannst, noch dich mit Harmonien beschäftigst.


    Ich weiß jetzt nicht, wo dein hamonisches Verständnis anfängt und wo es aufhört, deshalb müsstest du mal ein bisschen mehr dazu schreiben, bzw. vil mal ein Beispiel posten.

    Die Serial Keys aus FL12 Boxed Versions verlieren deshalb aber nicht in naher Zukunft ihre Gültigkeit oder? Hab mir nämlich zu dem "Schnäppchenpreis" von 240€, für den in den letzten Monaten das Signature Bundle zu haben war, schonmal vorsorglich eine Box gesichert ( zum Glück, jetzt kostet sie nämlich wieder 300€), wollte aber eigentlich noch ein wenig warten bis ich mich mit Registrierung usw. auseinandersetze, bis ich mehr Zeit habe...

    Klar, aber jetzt reden wir aneinander bzw. am eigentlichen Threadthema vorbei :)
    Ich rede ja nur vom ganz simplen 'Mastering', also nur bisschen komprimieren und sättigen für die Lautheit. Im Prinzip das, was du bei einem richtigen Mix machen würdest, nur das du es dann nicht mehr Mastering nennen würdest.
    Einen richtigen Mix kann man von einem Anfänger ja kaum erwarten (da kann ich ja jetzt selbst nach 3 Jahren noch nicht im Ansatz mitreden), aber die Summe komprimieren und sättigen kann man ja trotzdem, um im Vergleich zum Referenztrack besser hören zu können, wo es Probleme gibt, als wenn man den Track z.B. wie geschrieben mit -5db Headroom und ohne Kompression lässt. Und das muss man halt auch erst einmal wissen, deshalb das Basic Tutorial zum 'Mastering'. Hätte mir für den Anfang viel geholfen, ist definitiv besser als einfach über den Fruity Limiter laut zu machen oder ein Maximus Preset wie Max Loudness zu nehmen (am besten ist noch das Clear Master Preset - aber das weiß man am Anfang ja auch nicht).


    Nochmal kurz:
    Professionelles Mastering mit nacheq'n, MS-Processing, Imaging und was es noch alles gibt, um dann professionell und gekonnt Fehler im Mix noch zu korrigieren (wenn es denn überhaupt im Bereich des möglichen liegt), ist definitiv unwichtig, weil das eigentlich nicht im Mastering stattfinden sollte und man dann lieber Mixen lernen sollte.


    Simples 'Mastering' im Sinne von Lauter machen, leicht komprimieren, sättigen der Gesamtsumme finde ich auch für Anfänger durchaus sinnvoll, und ist ja im Prinzip auch kein Aufwand.


    Ich hoffe, das kann man jetzt so stehen lassen :)


    wobei der schritt mastering (sollte find ich fairer-weise direkt angesagt werden) erstmal vernachlässigt werden kann. [...]


    Ich wollte schon schreibe, das das häufig gesagt wird und das ich das eigentlich nicht so sehe :D
    Letztlich sind doch alle Schritte sehr komplex und schwierig und brauchen ewig bis man sie wirklich 'professionell' meistert, deshalb kann man dennoch ein einfaches Basic Mastering am Ende eines Songversuchs machen, weil man dann im gesamten sieht, wo man steht. Wenn man den Track einfach bei Headroom von -5db und ohne Kompression usw. lässt hat man imo auch eine falsche Einschätzung, wie gelungen der Song im Vergleich zur Referenz ist, weil halt ein Schritt - auch wenn er wie der Rest nur amateurhaft vollzogen wurde und auch nicht sooo viel ausmacht - gänzlich fehlt, der bei der Referenz aber mit dabei ist. Bzw. kommt man dann vielleicht auch auf so Gedanken wie, 'der Track ist bestimmt schon megaaa gut, nur das Mastering fehlt halt noch' und verrennt sich dann irgendwann ins Mastering, obwohl es eigentlich noch ganz andere Baustellen gibt.


    Also jetzt wieder auf Mastering eines Einzeltracks bezogen, mit einem Albummaster wird er ja - hatte ich ja auch schon geschrieben - natürlich erstmal nichts zu tun haben :D


    Mixing kann man ja noch weniger als Anfänger wirklich bewerkstelligen, aber bisschen Pegel anpassen usw. kann und sollte man ja dennoch machen, weil man ja auch gerade dadurch Schritt für Schritt lernt.

    Wie ein Song entsteht ist prinzipiell schnell zu verstehen und besteht grob aus 5 Schritten bzw. Teilbereichen: Komposition, Arrangment, Sounddesign, Mixing und Mastering.


    Komposition findet hauptsächlich in der Piano Roll statt, du kannst natürlich auch theoretisch recordete Samples usw. nutzen.


    Arrangment findet in der Playlist statt. Dort kannst du dann die einzelnen Teile der Komposition zusammenfügen, das Drumming hinzufügen, FX Sounds einbauen, mit Automationen spielen, Übergänge gestalten und andere Akzente setzen.


    Sounddesign beginnt letztlich bereits mit der Auswahl der Sounds, findet natürlich aber gerade bei der Arbeit mit Synthesizern statt und wird im Mixer Channel durch Effektierung fortgeführt.
    Basic Synthesizer Tutorial: http://www.flstudio-forum.de/s…4119&pid=253330#pid253330



    Mixing findet ebenfalls im Mixer Channel statt und umfasst grob ebenfalls 5 Bereiche: Die Pegel der einzelnen Soundelemente in Balance bringen, die Sounds im Stereo Panorama verteilen, Frequenztrennung mittels EQ, Hall für die Räumlichkeit, Compressoren für die Dynamikkontrolle.
    Mixing machst du im Prinzip schon während des Produzierens automatisch immer ein wenig mit, im Grunde ist es aber der letzte Schritt, bei dem sich nichts mehr wirklich im Sound ändern sollte, sondern nur noch eine finale Anpassung der Sounds untereinander stattfindet. Sprich: Wenn du mit dem Sound an sich zufrieden bist, kannst du damit anfangen noch einmal ganz gezielt zu schauen, was noch im Mixingbereich gemacht werden muss.


    Mastering ist dann der letzte Schritt, der erfolgt wenn dein Mix fertig ist und bezieht sich dann nicht mehr auf einzelne Elemente, sondern auf den gesamten Track. Dabei geht es vorallem darum, den Mix durch leichte Kompression und Sättigung laut zu machen. Leichte Änderungen im Frequenzgang und Stereobild kann man auchnoch zusätzlich machen, kann man theoretisch aber auch im Mix machen.
    Das ist jetzt Mastering bezogen auf einen einzelnen Track. Strenggenommen ist Mastering vorallem das Anpassen der Lautheit mehrerer Tracks z.B. auf einem Album, was jetzt für dich allerdings eher unwichtig ist.
    Basic Mastering Tutorial:


    Alle Schritte sind für sich genommen theoretisch eine große Kunst, die viel Zeit und Erfahrung benötigt. Es gibt nicht umsonst Komponisten, Sound Designer, Soundengineers, Mixing Engineers, Mastering Engineers und so weiter als eigenes Berufsbild. Das solltest du dir immer vor Augen halten.


    "Langfristig möchte ich vielleicht selbst den ein oder anderen Song komponieren und in FL Studio produzieren"


    Da solltest du keine falschen Erwartungen haben, wenn ich das jetzt richtig interpretiere. Klingt nämlich ein bisschen nach, ich schaue ich mir das mal ein bisschen an und produziere mal ein paar Songs. Deine ersten 'Songs' werden halt nämlich noch keine Songs sein :p Es wird definitiv nicht funktionieren sich ein paar Basics anzueigenen und dann den ein oder anderen Song in FL zu komponieren und zu produzieren, sondern du wirst vielmehr zig Songs anfangen und Schritt für Schritt dazulernen, sodass dann irgendwann mal ein Song nach was klingt.


    Parametric EQ2, Fruity Compressor, Fruity Reverb2 und Fruity Delay2 sind die Plugins mit denen ich mich anfangs auseinander setzen würde + ein Synthesizer, wenn du grundsätzlich deine Sounds selbst designen willst.


    Und ansonsten Tutorials anschauen, im Forum lesen und vorallem viel selbst ausprobieren und rumspielen :)


    [...]


    Wie ist das eigentlich mit den Stereogeschichten, wenn ich z.B. schon auf ein paar Spuren Stereo eingestellt habe und dann im Maximus zusätzlich noch für Mitten und Höhen Stereo einstelle. Gibts da irgendwelche Probleme?
    [...]


    Stereo stellt man eigentlich nicht ein, sondern entweder hast du ein Stereosignal - sprich: Unterschiede im Audiosignal vom linken und rechten Kanal - oder du hast keins und nutzt nur Effektplugins, um es Stereo zu bekommen. Bedeutet, wenn du ein Stereosignal hast und es zum Beispiel bereits im Mixer durch die Stereo Seperation verstärkt hast, wird im Maximus lediglich alles noch einmal verstärkt. Also da wird nichts eingestellt bzw. künstlich erzeugt (wie. beim Chorus-Effekt), sondern verstärkt.


    Bitte korrigieren, wenn ich falsch liege, aber rein technisch kann man da glaube ich nichts falsch machen - es muss sich halt gut anhören. Oder ist das gewissermaßen auch ein destruktiver Effekt, der nicht verlustfrei wieder zurückgerechnet wird und dann hinsichtlich Monokompatibilität Probleme machen kann?
    Hatte mich das letzens gefragt, ob das eigentlich überhaupt Sinn macht den Bassbereich über den Maximus mono zu machen, weil entweder ist der Bassbereich doch dann bereits davor monokompatibel oder aber es kommt auch beim mergen im Maximus zu Phasenauslöschungen usw. oder?

    im Bereich Atlanta bezgl. Trap is nix mit Sounddesign. Da wird ein Nexuspreset genommen und höchstens mal gegen ein Preset von nem anderen VST getauscht, dann kommen da haargenau die selben Drums drunter und fertig. Siehe 808 Mafia, Zaytoven usw. Es sind immer die selben Drums nur ab und zu leichte Abwechslung in der Sampleauswahl, natürlich immer anderes MIDI. Dazu 1-2 Synths oder ein Sample da wird nix designt da wird alles tiefgekühlte in einen Pott geschmissen und kurz durchgerührt und das glaube ich nicht sondern weiß ich weil die meisten von denen es in ihren Livestreams offen zeigne und auch in Interviews drüber reden. Hier ist aber eben das Mixing wichtig


    btw. ich hab kein Bock in diesem Forum immer von der Kernfrage auf irgendwelche blöden Grundsatzdiskussionen abgelenkt zu werden, bin an der Stelle raus


    Mal eins nach dem anderen.
    Die Kernfrage wurde schon beantwortet und ist halt im Kern einfach 'quatsch'. Wenn du eine fertig produzierte FLP hast, kannst du da natürlich z.B. einfach die Drums nehmen und rythmisch ein wenig verändern, die Melodie auf ähnlicher Tonhöhe bisschen ändern usw.., dann wäre es mehr oder weniger schon vorgemischt. Aber wenn du andere Samples nimmst und andere Sounds, müssen die theoretisch auch wieder leicht angepasst werden. Einen Blankomix macht keinen Sinn. Es gibt teils Richtwerte oder Stellen, an denen häufig Probleme im Mixing auftreten, aber das kann auch unterschiedlich sein. Les dir mal paar Artikel usw. durch, damit du bisschen Grundsatzverständnis bekommst, dann wird dir nämlich auch klar, dass die Frage keinen Sinn macht und dann kannst du dir auch gezielt anschauen, was denn dein eigentliche Problem ist und dann wiederrum hier gezielt nachfragen. Denn auf die allgemeine Frage, die du im Anschluss gestellt hast, die mehr oder weniger lautet 'Wie mix ich denn richtig?', gibt es halt auch keine konkrete Antwort, abgesehen vom ganz grundsätzlichen (Frequenztrennung durch EQ, Dynamicreduzierung durch Compressor, Pegelanpassung, Stereo Panorama, Reverb).


    Und dann zum nächsten: Les dir nochmal durch was ich geschrieben habe! :rolleyes: Das Nexuspreset, das genommen wird, muss dennoch klanglich passen. Die Drums, die genommen werden, müssen ebenfalls klanglich passen. Ebenso wird vieles noch in Bezug auf den Klang(!) effektiert - das ist eben auch noch kein Mixing. Das ist alles mehr oder weniger genauso Sounddesign, wie es selbst zu designen, nur das man halt nach Sounds sucht, die passen und man nicht ein passendes schraubt. Wenn man halt entsprechend Erfahrung hat, geht das halt auch schneller bzw. dann hat man ggf. auch schon Sounds standardmäßig parat, die miteinander auf allen Ebenen harmonieren. Wenn du da ständig sagst, das liegt nur am Mixing, kannst du halt schlicht nicht weiterkommen. Und für den Fall, dass es tatsächlich bei dir nur noch um das Mixing gehen sollte, lade halt mal was in der Musikstation hoch. Dann geschieht das Mixing aber dennoch nicht von Zauberhand, sondern durch Übung und Erfahrung und natürlich auch theoretischem Lernen.


    Die Beats von Zaytoven sind doch nicht durch das Mixing gut und auch nicht gut, nur weil er passende Sounds verwendet, sondern weil er die insbesondere gut komponiert und arrangiert. (

    ; den Sound den du da hörst, wird nicht durch das Mixing 'gut'; tatsächlich ist der eher 'rough' und rein produktionstechnisch detailarm. Fokus liegt da echt eigentlich nur auf der Komposition und dann noch dem Vocal, aber ist halt schon deutlich mehr als nur 1-2 Synths..., das musst du eben erstmal hinbekommen, dass das alles zusammen so 'flowed') Der Unterschied zwischen Zaytoven und XY-Producer ist sicher nicht das Mixing und genau darin liegt eben höchstwahrscheinlich dein Missverständnis. Du kannst zwar natürlich auch nicht so gut mixen, wie Zaytoven, aber ebensowenig wirst du so gut komponieren und arrangieren können wie Zaytoven. Der Schritt zu einem guten Producer - auch wenn es aus deiner Sicht nur um Standard-Beats geht (was denkst du denn wie viele versucht haben werden, etwas ähnliches wie Martin Garrix' "Animals" zu produzieren; das ist ja 'nur' ein 'billiger' Pluck-Sound und eine Big-Room-Kick, am Ende aber unzufrieden gewesen sind, was aber sicher nicht nur am Mixing lag. Denn entweder hast du dann den billigen Versuch das ganze zu imitieren oder du hast genau das gleiche nur in geringfügig 'schlechter', da du niemals genau de gleichen Sound hinbekommen wirst und das liegt dann aber nicht am Mixing!!) führt nicht darüber, dass man nur gut mixen lernen muss.
    Zur Verdeutlichung nochmal Zaytoven http://www.flstudio-forum.de/s…31914&highlight=zaytoven: Wenn du Zaytovens Orgelsound hast und genauso gut mixen könntest wie Zaytoven, könntest du dann auch gleichzeitig so gut wie Zaytoven eine Melodie einspielen?
    Wenn du dich jetzt fragst, wieso klinge ich nicht so gut wie Zaytoven, kann dementsprechend nicht deine Antwort sein: "da wird nix designt da wird alles tiefgekühlte in einen Pott geschmissen und kurz durchgerührt" und dann "ist aber eben das Mixing wichtig".
    Zaytoven macht nicht nur das Mixing standardmäßig besser als du, sondern alles andere auch. Und das musst du differenzieren und dann Schritt für Schritt auf allen Ebenen besser werden. Wenn du dich aufs Mixing versteifst und meinst wir enthalten dir hier irgendwelche Geheimtipps, dann zeigt das nach wie vor nur, wie wenig du von dem verstanden hast, was dir schon zigmal geschrieben wurde.


    btw. wenn du von dem Kernproblem weiterhin immer auf die gleichen blöden Standardgelaber ausweichst, bin ich an der Stelle ebenfalls raus :rolleyes: Es geht ja hier darum, dass du was etwas nicht verstehst und weiterkommen willst...


    Wenn du konkret was zum Mixing wissen willst, dann frag auch ganz sinnvoll und konkret, aber auf das was du schreibst, kann man nur so antworten, weil es halt so ist.
    Analoges Beispiel zur Veranschaulichung: Wie kann man mit einem Ferrari zum Mars fliegen? Und lenk jetzt bitte nicht mit irgendwelchen Grundsatzdiskussionen von der Kernfrage ab!!! :eusa_think:


    Habe mir das Tutorial von Mutz angeschaut und nachgemacht. Der Track ist nun laut, Komprimiert wird sehr wenig. Ich finde jedoch, dass der Song nun generell nicht mehr so breit und klar ist wie vorher.
    Bin jetzt am überlegen, ob ich mit ozone mir ein paar presets reinladen sollte um zu prüfen, ob es sich damit besser anhört.
    Kennt sich jemand damit aus und kann mir sagen, ob man nur durch preset probieren gute Ergebnisse bekommt?


    Das kann eigentlich nicht sein. Gerade wenn du nur sehr vorsichtig komprimiert hast, kann sich nicht viel verändert haben hinsichtlich Klarheit und hinsichtlich Breite sollte es jetzt eher breiter sein, da du ja nach dem Tutorial die Stereo Seperation von den Mitten und Höhen verstärkst.
    Die Frage wird eher sein, ob denn dein Track vorher schon so 'klar' war, wie du es gerne hättest oder ob es dir jetzt mehr auffällt durch die zusätzliche Lautheit. Oder hast du wenig komprimiert, aber dann am Ende mit der Sättigung übertrieben?


    Gute Ergebnisse mit Ozone-Presets sind halt relativ zu dem, was du erwartest und was mit Feinjustierung möglich wäre - wie gut die Feinjustierung wird, hängt halt aber auch von deiner Erfahrung und dein Skill ab. Ausprobieren schadet natürlich nicht, musst dich ja nur durchklicken.

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