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Gutes Maximustutorial auf deutsch
#1
Hi
wo bitte finde ich ein gutes MAximustutorial auf deutsch. Wenns geht als Video.


Danke schon mal.
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#2
press
~greetz~
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#3
Dank dir. Ist zwar echt zäh sich sowas durch zu lesen und lässt erstmal viele Fragen offen aber in Verbindung mit ein paar möchtegern Tutorials auf Youtube bekommt man schon nen Eindruck wies geht und muss erstmal den Kopf schütteln bei so viel gefährlichem Halbwissen. Zwinker

Wie ist das eigentlich mit den Stereogeschichten, wenn ich z.B. schon auf ein paar Spuren Stereo eingestellt habe und dann im Maximus zusätzlich noch für Mitten und Höhen Stereo einstelle. Gibts da irgendwelche Probleme?
Wie benutzt ihr eigentlich Maximus.? Macht ihr im Mix schon auf verschiedene Spuren ein paar Einstellungen oder hauptsächlich erst beim Mastern auf der Masterspur und wie ist das mit der Reihenfolge der Kompressoren? Worauf muss man denn da achten.
Wollte mal alles rausholen an Lautstärlke bei nem Orchester und habe 1. Maximus, 2. Soundgoodizer, 3. Fruity Compressor ( Fast Master) eingestellt. Ist schon ziemlich dick. Was meint ihr? Die Dynamik ist erstmal egal , hauptsache richtig Hollywoodmässig pompös.
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#4
maximus ( ein multiband kompressor), Soundgoodizer (öffne mal maximus und schau mal in die presets, weiter unten "soundgoodizer a, b, c, d. ist also Maximus, also ein multiband komporessor) und einen Kompressor? :'D

ich würde soundgoodizer garnicht benutzen..
ein maximus sollte da reichen.

um etwas "pompös" zu bekommen musste das auch so mischen Zunge rausstrecken

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#5
Ah OK .Mehrere Instanzen von Maximus machen auf dem Master auch nicht unbedingt Sinn oder? . Und ein Multibandlimiter isser auch. Auf jedenfall ein echt super Teil wie ich finde. Wenn man vorher schon gut gemixt hat brauchts ja fast nichts anderes um den letzten Schliff zu geben oder? Bissl Hall und ganz dezent EQ habe ich auch noch verwendet. Das Komprimieren kann man ja wenn man will bis ins Unendliche treiben oder? Also nach der Maximusbearbeitung alles als Wav exportieren und nochmal mit Kompression drüber gehen z.B. Ich weiß da rümpfen viele die Nase wegen der Dynamik aber es interessiert mich halt.

Was sollte man denn beim Mischen beachten damit es pompös wird? Und wenn ich den Peak-Meter auf den Master lege - ist das dann die Summe?
Danke schon mal
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#6
(20.04.2018, 15:28)andi schrieb: [...]

Wie ist das eigentlich mit den Stereogeschichten, wenn ich z.B. schon auf ein paar Spuren Stereo eingestellt habe und dann im Maximus zusätzlich noch für Mitten und Höhen Stereo einstelle. Gibts da irgendwelche Probleme?
[...]

Stereo stellt man eigentlich nicht ein, sondern entweder hast du ein Stereosignal - sprich: Unterschiede im Audiosignal vom linken und rechten Kanal - oder du hast keins und nutzt nur Effektplugins, um es Stereo zu bekommen. Bedeutet, wenn du ein Stereosignal hast und es zum Beispiel bereits im Mixer durch die Stereo Seperation verstärkt hast, wird im Maximus lediglich alles noch einmal verstärkt. Also da wird nichts eingestellt bzw. künstlich erzeugt (wie. beim Chorus-Effekt), sondern verstärkt.

Bitte korrigieren, wenn ich falsch liege, aber rein technisch kann man da glaube ich nichts falsch machen - es muss sich halt gut anhören. Oder ist das gewissermaßen auch ein destruktiver Effekt, der nicht verlustfrei wieder zurückgerechnet wird und dann hinsichtlich Monokompatibilität Probleme machen kann?
Hatte mich das letzens gefragt, ob das eigentlich überhaupt Sinn macht den Bassbereich über den Maximus mono zu machen, weil entweder ist der Bassbereich doch dann bereits davor monokompatibel oder aber es kommt auch beim mergen im Maximus zu Phasenauslöschungen usw. oder?
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#7
(20.04.2018, 15:28)andi schrieb: Wie nutzt man eigentlich einen "Multiband-Kompressor"?

press

(20.04.2018, 15:28)andi schrieb: Wie ist das mit der "Reihenfolge der Effektketten"?

press

(20.04.2018, 17:29)andi schrieb: Der Master ist die Summe?

jepp
~greetz~
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#8
Kompressor (Dynamikprozessor) Typen

Zitat:
Grundsätzlich wird zwischen Breitband- und Multiband-Kompressoren unterschieden. Wird der Pegel des gesamten Eingangssignals gleichmäßig bearbeitet, spricht man von einem Breitbandkompressor. Dieser Typ wird häufig auch als Singleband- oder Einband-Kompressor bezeichnet, was aber technisch ungenau ist, da ein Singleband-Kompressor durchaus nur in einem eingeschränkten Frequenzbereich arbeiten kann.

Breitbandkompressor

Die Breitbandkompressorschaltung ist in der Tontechnik bei weitem die häufigste und kommt z. B. oft zum Einsatz, um Einzelsignalen einer Musikmischung mehr Durchsetzungsfähigkeit und Präsenz zu verleihen. Breitband-Kompressorschaltungen stoßen jedoch prinzipbedingt an ihre Grenzen, sobald im Eingangssignal mehrere Dynamikverläufe gleichzeitig in verschiedenen Frequenzbereichen unabhängig voneinander ablaufen, wie es in einer Mischung mehrerer Einzelsignale der Fall ist. So kann z. B. der Einsatz eines Breitbandkompressors auf einer Musikmischung dazu führen, dass ein Pegelanstieg im Bassbereich zur Abschwächung des Gesamtpegels der Mischung führt (typisches Pumpen beim Einsatz der Bassdrum).

Multibandkompressor

Speziell für die Pegelbearbeitung solcher komplexer Signale wurden Multibandkompressoren entwickelt, in denen das Eingangssignal vor der eigentlichen Bearbeitung mittels einer Frequenzweiche in mehrere Frequenzbänder aufgeteilt wird, von denen jedes einen von mehreren unabhängigen Kompressorschaltkreisen durchläuft, deren Ausgangssignale nach der Kompression wieder zusammengemischt werden. Auf diese Weise ist es möglich, komplexe und breitbandige Mischsignale homogen zu verdichten, ohne dabei die unnatürliche gegenseitige Beeinflussung verschiedener Frequenzbänder in Kauf nehmen zu müssen.

Da Multibandkompressoren grundlegend in das Klangbild einer Musikmischung eingreifen können und die komplexe Parametrisierung viel Erfahrung mit der Bedienung und der Arbeitsweise der Geräte voraussetzt, gibt es Versuche, die Einstellung des Kompressors zu automatisieren. So gibt es Geräte, die das zu bearbeitende Programmmaterial analysieren können und auf Basis der spektralen und dynamischen Eigenschaften versuchen, das Material möglichst homogen zu verdichten. Dadurch wird dem Signal jedoch eine bestimmte Klangästhetik aufgeprägt, die nicht immer mit dem musikalischen Charakter des Materials harmoniert.

Auch für kleinere Studios erschwingliche Multibandkompressoren gibt es erst seit Einzug der Digitaltechnik. Der große Schaltungsaufwand mit Frequenzweiche und je einem Kompressor pro Frequenzband lässt analoge Lösungen sehr aufwändig werden.

Röhrenkompressor

Im Gegensatz zu Kompressoren mit Halbleiterschaltung kommt beim Röhrenkompressor als verstärkendes Bauteil eine Elektronenröhre zum Einsatz. Obwohl beide Bauteile die gleiche Aufgabe haben, können die klanglichen Veränderungen des bearbeiteten Materials sehr unterschiedlich sein, da je nach verwendetem Verstärker bauteil- und schaltungsspezifische Eigenschaften mit in das Klangmaterial einfließen.

Optokompressor

Bei diesem Kompressor-Typ wird die Steuerspannung einer Leuchtdiode zugeführt, deren Helligkeit sich entsprechend ändert. Im Signalweg befindet sich ein Fototransistor oder ein Fotowiderstand, der die Funktion des Stellelements wahrnimmt. Besonders für die mit dem Fotowiderstand arbeitende Variante ist eine gewisse Trägheit im Regelverhalten charakteristisch, die oft als besonders musikalisch empfunden wird. Als Erfinder des Optokompressors wird in der Fachliteratur häufig der britische Tontechniker Joe Meek genannt.

Sonderformen

Wird statt des Originalsignals zur Steuerung ein fremdes Signal eingesetzt, spricht man von „Sidechain“ oder „Ducking“. Hierbei wird das Originalsignal heruntergeregelt, wenn der Pegel des Steuersignals steigt. Typischer Anwendungsfall ist die automatische Herunterregelung der Musiklautstärke bei Ansagen des Moderators oder DJs im Radio. Daher haben einige DJ-Mischpulte eine solche Funktion direkt eingebaut (Talkover). Einige Stilrichtungen der Clubmusic verwenden als Stilmittel eine im Takt der Bassdrum pumpende Lautstärke innerhalb bestimmter Passagen eines Musikstücks. Um diesen "Ducking"-Effekt zu erzielen, wird das Signal der Bassdrum (oder, alternativ dazu, ein timeclockgesteuerter 4/4-Puls) dem Sidechain-Eingang des speziell zu diesem Zweck eingebundenen Kompressors zugeführt.


Kompressor Typen im Portrait

Zitat:
VCA (Voltage Controlled Amplifier) Kompressor

Der am weitesten verbreitete Audio-Kompressor-Typ. Wenn ein Hersteller keine Angaben zur Wirkweise seines Geräts macht, handelt es sich oft um eine VCA-Schaltung. Die Spannung eines eingespeisten Signals wird direkt von einem Transistor bearbeitet, was eine sehr akkurate und variabel einstellbare Kompression ermöglicht.

Somit ist ein VCA-Kompressor universell einsetzbar, kommt also mit sämtlichen Stimmen, Instrumenten und sonstigen Klängen zurecht. Mit sehr schnellen Attack-Zeiten lassen sich hier die Transienten gut in Schach halten – bestens für Drums und andere impulsive Sounds.

Durch die volle Kontrolle über Attack und Release sowie den potentiell sehr transparenten Sound, der den ursprünglichen Charakter weitestgehend wahrt, ist er auch beim Mastering oft die erste Wahl. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass ein VCA sehr pflichtbewusst alle Pegelspitzen in kurzer Abfolge registriert und somit etwas überempfindlich werden kann.

FET (Feldeffekttransistor) Kompressor

Ein Kompressor dieser Art nutzt einen sogenannten Feldeffekttransistor. Hier wird das Verhalten einer Röhre über eine spezielle Transistorschaltung emuliert. FET-Kompressoren wurden als schnellere Alternative zu Opto & Variable Mu entwickelt.

So sind äußerst niedrige Einschwingzeiten sind möglich. Der Klassiker Universal Audio 1176LN stemmt beispielsweise Attack-Werte von 20 Mikrosekunden (= 0,02 Millisekunden). Auch das Release kann sehr schnell eingestellt werden.

Durch dieses rasante Timing sind sehr intensive Kompressionseffekte möglich und der Klangcharakter kann stark gefärbt werden. Ferner können Techniken wie die parallele Kompression sehr gut zur Geltung kommen – wenn Du das komprimierte Signal mehr oder weniger leise zum ursprünglichen Sound hinzumischst, erzielst Du einen durchsetzungsfähigen Sound und bewahrst gleichzeitig die Transienten.

Vocals und Drums (unter anderem mächtige Rock-Snares) gehören zu den geeignetsten Kandidaten für die Bearbeitung mit einem FET-Kompressor. Durch die Tendenz zum Punch ist er für das Mastering nicht unbedingt die erste Wahl.

Opto (Optoelektronischer Kompressor) Kompressor

Der Optokompressor arbeitet mit Licht – das Audiosignal wird dabei aber nicht in Licht umgewandelt, sondern wie im Folgenden beschrieben indirekt beeinflusst. Je nachdem, wie stark das zugeführte Audiosignal ist, leuchtet eine kleine Lampe oder LED im Innern des Geräts unterschiedlich hell auf. Die Leuchtstärke wird anschließend von einem sogenannten Fototransistor registriert. Je nach Lichtintensität reguliert dieses Bauteil den Widerstand, der dem Sound entgegengesetzt wird – mehr Licht führt zu geringeren Widerständen und stärkerer Kompression.

Ein Optokompressor reagiert vergleichsweise träge. Attack (typischerweise über 10 Millisekunden) und Release sind relativ langsam, wobei Letzteres einen nicht-linearen Verlauf zeigt – anfangs noch recht schnell, wird es in der letzten Phase deutlich langsamer.

Die etwas krude anmutende Technik führt meist zu einem einzigartigen Sound und musikalisch stimmigen Resultaten. Der relaxte, weiche, naturgemäß verzerrungsarme Sound ist gerade bei Vocals oder E-Bass fabelhaft.

Vari Mu (Variable Mu) Kompressor

Hier ist stets Röhrentechnik integriert, wobei diese selbst für die Regelverstärkung verantwortlich zeichnet. Bei dieser Art von Dynamikeffekt gibt es keine Regelmöglichkeit für die Ratio (Kompressionsrate). Stattdessen wird diese in Abhängigkeit der eingehenden Pegelstärke gesteuert – je stärker das Eingangssignal, desto stärker die Kompressionsrate.

Die Röhren sorgen für ihre charakteristisch weiche, warme Klangkolorierung mit Obertonanreicherungen. Die Wirkweise ist in der Regel reaktionsschneller als beim Opto-, aber doch merklich langsamer als VCA- oder FET-Kompressoren. So ist der Variable-Mu-Kompressor zum Kitten von Spurengruppen oder allen Sounds auf dem Master-Bus geeignet, nicht aber für Signale mit sehr sprunghaften Pegelspitzen (z.B. Drums).

~greetz~
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#9
~greetz~
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#10
(20.04.2018, 15:28)andi, muz schrieb: Monokompatibilität

press

(20.04.2018, 15:28)andi, muz schrieb: M-S Stereofonie

press
~greetz~
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#11
Mehrere Instanzen machen den Sound nicht besser. Gerade bei Kompressoren ist weniger mehr und viel mehr als Maximus braucht man auch nicht unbedingt für die Mastersumme. Sofern du dich mit dem Ding beschäftigst.
Allerdings ist er weniger für maximale Lautstärke geeignet als für eine dezente Summenkompression / Expansion und Stereoerweiterung, weshalb ich den Namen auch als etwas deplatziert empfinde. Das ist der eigentliche Sinn und Zweck dahinter und wer dann noch einen richtig guten finalen Maximizer (Wie den kostenlosen TLS Maximizer) hinten dran packt, kriegt seinen Mix definitiv laut.
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#12
Danke schön. Uff- und schon wieder eine Kiste der Pandora geöffnet. lol
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#13
immer schön eins nach dem anderen :-)
wenn ich mir hier so deine beiträge anschaue, wirkt es nicht auf mich, als sei es für dich sinnvoll, dich mit multibandkompressoren -wie dem maximus - zu beschäftigen.
lass da mal noch ein paar jahre ins land gehen, multibandkompression gehört zu den komplexesten mixingaufgaben, die es gibt, und erfordert sehr, sehr ausgebildete ohren.
ich mach den kram seit 5 jahren und es gibt sehr wenige fälle, in denen ich einen multibandkompressor wirklich gewinnbringend gegenüber einer kombination aus breitbandkompressor und EQ nutzen kann. meistens betrifft das dann eher einzelne signale und solche aufgaben wie transienten formen.
(18.06.2016, 15:46)Musik Magier schrieb: IMMER DRAUF HÄMMERN !!!  DYNAMIC IST WAS FÜR WEICHEIER !!!  IMMER DOLLE DRUFF DA !!!
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#14
Naja die ersten Versuche waren schon vielversprechend und wenns sich für mich und andere gut anhört dann habe ich alles richtig gemacht.
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