Beiträge von Tagirijus

    Hi und willkommen hier. Magst du uns ggf. weitere Infos geben? Welche Plugins nutzt du in dem Projekt so? Welches Betriebssystem nutzt du so? Welche FL Version nutzt du? Wie kann man das reproduzeiren? Kannst du ein Beispielprojekt hochladen? Oder kannst du wenigstens ein Video vom Screen machen wie das zu reproduzieren ist (Share X ist ein gutes Tool dafür).


    Mehr Infos == man kann dir besser helfen. (-;

    Wohl wahr, da steckt schon eine gewisse Enttäuschung dahinter die ich nicht so ganz verbergen kann.

    Finde ich super, dass du so offen und reflektert darüber schreiben kannst! Wollte das einfach mal loswerden. So etwas freut mich einfach immer. (=



    Konstruktiv neue Features in den Fokus der Entwickler zu rücken habe ich an verschiedenen Stellen (allerdings bisher nur) hier im Forum versucht

    Ich würde es vor allem im offiziellen Forum einmal versuchen. Dort gibt es, wenn ich mich richtig erinnere (bin da nicht mehr aktiv), das Unterforum Todo oder so. Dort kann man auch mal nach Feature Requests einfach suchen und ggf. findet man schon Threads, die das diskutieren. Ich glaube, hier und dort hören die Devs schon auf die Community; aber es muss dann auch echt (so meine Empfindung) ein großer Teil sein, der das befürwortet und entsprechend den Workflow hat, den man selbst hat. Bei mir, so merkte ich nach ca. 15 Jahren Arbeiten in FL, hat oft nicht der Workflow mit dem der Community überein gestimmt. Aber ich möchte damit keinesfalls die DAW schlecht reden; sie hat absolut ihre Vorzüge und ich habe ja auch ca 15 Jahre lang damit gearbeitet. Also nicht falsch verstehen.



    teils gab es sie in älteren Versionen von FL schon und wurden dann wieder rausgenommen

    Nur aus Neugier: kannst du Beispiele nennen?



    Wären meine Wünsche an das Programm überhaupt angemessen? Zum Vergleich kauft man sich ja auch keinen Smart und erwartet dann LKW Zuladungskapazitäten. Vielleicht habe ich mich bei FL einfach in der Ausrichtung der Software geirrt, denn hier scheint ja ansonsten keinem diese Features zu fehlen.

    An sich kann man ja erst einmal FRs stellen und gucken wie Devs oder die Community drauf reagieren. Aber der Vergleich mit dem Smart und LKW ist ganz witzig, hehe. Das stimmt teils schon, aber teils auch nicht. Ein Programm kann ja oftmals noch etwas mehr sein, als es vorgibt. Bzw. kann es ja auch wachsen und sich verändern und sich anpassen an den Bedarf der User / Community. Aber das schreibst du ja auch: wenn das immer weniger mit den eigenen Ansprüchen / dem eigenen Workflow übereinstimmt, kann es total legitim sein einen anderen Weg einzuschlagen. Heißt ja nicht einmal, dass man nie mehr zurück kehrt. FL hat immerhin Lifetime Free Updates. (-;

    Mich persönlich interessiert ja stets bei solchen Threads, was damit erreicht werden soll. Konstruktive Kritik darf und sollte es auf jeden Fall geben, aber wenn es dann doch eher nach einem eher emotionalen Rant klingt (wirkt zumindest auf mich so), wird das die Entwickler eher unwahrscheinlicher erreichen. (-;


    Also mein Tipp: wenn du irgendwie im Herzen durchaus bei FL bleiben möchtest, dir aber Features fehlen: stelle konstruktive Vorschläge in die Foren; allerdings optimaler Weise in die Foren von IL. Anderenfalls such dir ruhig ein anderes Programm, mit dem du fröhlicher wirst.

    1. Ich persönlich (und ggf. bin ich da auch etwas zu unökonomisch ... deshalb habe ich mich ja auch entschlossen letztendlich doch keine Videos zu machen, hehe) würde stets alles getrennt aufnehmen und entsprechend bearbeiten. D.h. auch Bild und Ton getrennt. Unabhängig davon: warum ist dein Mic denn links, wenn es live aufgenommen wird? Hast du ein Stereo-Mic? Ist das dann ggf. auf mono schaltbar? Bzw. kannst du in Streamlabs nicht irgendwie die Quelle auf mono schalten? Ich meine mich zu erinnern, dass man da irgendwelche Effekte verwenden konnte. Vielleicht guckst du da einfach nochmal.

    2. Ich würde darüber hinaus sowieso ein Script schreiben, damit man eben genau auf den Punkt kommen kann. Gemäß gängiger dramaturgischer Prinzipien hast du dann einen Ablauf von Zielen, Hürden und Auflösungen.

    3. Mich nerven unnötig lange Videos auch extrem, kann ich gut nachvollziehen! Dennoch finde ich es manchmal durchaus ganz sinnvoll wenigstens irgendwie etwas zu erklären; wenigstens die eigene Motivation. Denn die hat bisher noch niemand erklärt. (-; ... also warum drehst du genau jetzt an genau diesem Knopf, z.B.?

    Solltest du damit einmal publik gehen, hier einfach mal ein ungefragtes kurzes Feedback meinerseits (allerdings habe ich nur durchgezappt, muss ich gestehen):


    - Stimme auf mono / Mitte setzen. Die ist gerade ziemlich weit links im Klangbild.

    - Dein Vorhaben noch einmal kurz erklären, bevor du loslegst.

    - Knöpfe entweder erklären, an denen du da drehst, oder wenigstens erklären, warum du daran drehst und notfalls beschreiben, wie sich der Klang für dich ändert (also falls du es nicht technisch erklären kannst, solltest du es wenigstens akustisch können (-; )


    Viel Erfolg und Spaß weiterhin!

    Da brauchst du dann aber noch ein Plugin für OBS, mit dem sich der ASIO Output aufnehmen lässt

    Huch? Ich kann mich nicht erinnern, dass ich irgendetwas zusätzliches brauchte, damit ich alles aufnehmen konnte, wie ich es brauchte. Aber ggf. liegt das daran, dass ich durch mein RME Babyface auch TotalMix FX habe und da sämtliche Dinge umrouten kann, wie ich lustig bin. ¯\_(ツ)_/¯

    Spontan fallen mir Streamlabs OBS oder OBS Studio ein (quasi fast die gleichen Programme, ich fand Streamlabs besser, aber kann sich auch viel getan haben; lange nicht mehr genutzt). Und dann gibt es noch ShareX, womit ich super oft mal eben kleine Schnippsel von meinem Bildschirm aufzeichne. Allerdings kannst du hier eventuell nicht ohne Weiteres parallel dazu einsprechen.


    Ich weiß, du hast ggf. schon ein Schnitt-Programm gefunden, möchte aber trotzdem noch eins erwähnen, weil ich es unvorstellbar gut finde und es kostenlos ist: Hitfilm Express! (-;


    Weiß nicht, ob dir das schon weiter hilft. Viel Erfolg!

    Leider nicht kostenlos, aber gerade im Angebot: https://www.meldaproduction.com/MSoundFactoryLE


    Da gibt es zum einen ein sogenanntes "Device" (quasi ein Instrument innerhalb des Plugins), das auf einem Control-Tab vier Knöpfe hat, die dieses Device je nach Typ zufällig einstellen. Finde ich ziemlich cool gemacht. Hier ein paar Screens:




    Unabhängig davon kann MSoundFactory selbst (nicht die LE allerdings) und MPowerSynth auch zufällig Presets generieren.

    Plugins deaktivieren, dann rendern, gucken ob es rauscht. Nein? Dann wieder ein Plugin nach dem anderen aktivieren und zwischendruch immer rendern und darauf achten, ab wann es wieder rauscht. Somit herausfinden, ob du ein Plugin ausfindig machen kannst, das für das Rauschen verantwortlich ist.


    Wobei ich gerade sehe, dass mein Post ggf. an den Thread Starter gerichtet war. (-;

    halloo? is publikum anwesend?

    Ja, vermutlich das gleiche wenn nicht gar das selbe Publikum, das auch in all deinen anderen tausend exakt gleichen Threads anwesend war, dir super Antworten gegeben hatte und du sie einfach durch die Bank weg ignoriert hattest, weil du einfach auf ein Zaubermittel hoffst. Und jetzt antwortet dir keiner mehr? Na sag mal, ist das etwa nachvollziehbar? :eusa_clap:

    Arbeitet man, um den Key zu finden, mit dem kompletten Track, oder analysiert man nur das Stück, welches man ausgeschnitten hat? In beiden Fällen kommt nämlich jeweils ein anderer Key raus.

    Versuch doch einfach mal logisch darüber nachzudenken. Es kommt auf den Kontext an, in dem du eine Passage verwenden möchtest. Wenn du dein Stück (was auch immer du übrigens selbst machst ... weiß ich ja nicht ...) in, sagen wir, C-Dur schreibst und aus einem ganzen Stück, dass in D-Dur ist Passagen rausschneidest, wo z.B. e-Moll und G-Dur erklingen, dann passen diese beiden Akkorde - je nach deinen Akkorden an gewissen Stellen - schließlich auch. In D wären das zweite und vierte Stufe, in C wiederum dritte und fünfte; aber die Akkorde kommen in beiden Tonarten natürlich vor.



    Folgendes Sample habe ich verwendet

    Das ist kein Sample, das ist ein Musikstück ...



    Wenn man den Daten glauben schenken darf, dann ist es in B Minor

    Wie wäre es mal mit selbst raushören; parallel Klavier offen haben oder sonst was und abgleichen, welche Tonart es ist. Ich höre hier e-Moll und definitiv kein b-Moll ... tunebat.com scheint ja großartig zu sein, haha (ironie ...). :D




    Wenn ich die Sample Sequenz (welches ich ausgeschnitten habe)

    Es wird wohl ein Generatiosnding sein, aber ein Sample ist für mich ein super kurzer Ausschnitt einer musikalischen Einheit; noch eher ist ein Sample für mich sogar nur ein Ton eines Instruments; obgleich mir bewusst ist, dass vor allem im Hip Hop, auch mitunter musikhistorisch betrachtet, "gesampled" wurde, indem kurze Musikpassagen ausgeschnitten und wiederverwendet wurden. Ggf. sollte man dennoch einfach mal die Begrifflichkeit hier klären, falls es andere Leute wie mich gibt, die im Jahr 2021 unter Sample eher so etwas wie "aufgenommene Töne wie z.B. für eine Sample-Library" verstehen ... (=


    So und nun noch einmal zum Zitat: Kontext ... was hast du denn ausgeschnitten? Hier kann ja niemand hellsehen. Unabhängig davon: was ist denn dein konkretes Problem? Klingt etwas unharmonisch für dich wenn du das fremde Stück in dein eigenes einbettest? Schonmal versucht einfach brute-force hoch und runter zu pitchen, bis es passt und dann reflektierend betrachten, wo du da gelandet bist?



    Wie kann ich anhand der Notenwerte denn die Grundtöne ablesen?

    Kannst dir doch die Töne da ablesen (mach ich jetzt nicht, Bild ist mir eh viel zu klein und ich habe auch keine Zeit gerade; den Post zu schreiben ist schon Zeitaufwand genug gerade .. :D ) und dann kombinieren, was du da hast. Erneut: Kontext! Wo baust du dieses Fitzel bei dir in deinem Stück ein. Ist ja dann fast egal, was diese Passage für eine Tonart haben könnte, solange es harmonisch in deine Passage passt.

    Reicht es grundsätzlich aus, nur den Akkord bzw. den Grundton des jeweiligen Samples zu kennen?

    Akkord und Grundton können quasi unterschiedliche Dinge sein. Es kann einen Akkord in einem Sample geben, der nicht zwingend einfach so zum Grundton eines Stücks "passen" muss.



    Wie genau meinst du das, dass ich beim Piano die Root Note ändern soll? Reicht es da nicht aus, den Akkord einfach auf B zu transponieren?

    1. Rechtsklick auf die Klaviatur im Fruity Sampler.

    2. Was passiert denn deinem Verständnis nach wenn du die Root Note änderst? Transponiert sich da etwa nix!? (-;



    Zum Rest deines Posts leider gerade keine Zeit: werde dir bewusst in welcher Tonart dein Stück ist und in welcher ggf. deine Samples sind und gleiche die entsprechend an, ODER arbeite einfach nach Gehör; auch total legitim (kann nur ggf. zeitaufwendiger werden). (-;

    also die Grundtöne) kann man ja, sofern ich das richtig aufgegriffen habe, daran erkennen, dass Vier Noten dazwischen liegen

    Wenn du nur einen Dreiklang hast, kann man das quasi sagen. Wobei auch hier bei nur dieser "Regel" unklar bleibt, welcher der beiden Töne dann der Grundton ist. Denn dieser ja entweder "oben" (z.B. bei einem Sextakkord / erste Umkehrung) oder "unten" (bei einem Quartsextakkord / zweite Umkehrung).



    Und zwischen A,D,G beispielsweise lägen ja zwischen beiden Intervallen Vier Noten. Spricht man hier überhaupt noch von einem Akkord? Denn wenn ja wüsste ich gerne, wie ich hier die Grundnote erkennen kann.

    Also ein Akkord sind ja zunächst einmal mehrere (laut Wikipedia "mindestens drei") gleichzeitig klingende Töne. Mehr schreibt Wiki: "die sich harmonisch deuten lassen". Entsprechend musst du dabei auf den Kontext gucken. A, D, G hat für sich alleine stehend keinen Grundton; sind ja nur zwei aneinander geheftete Quarten, die mangels Terz kein Tongeschlecht haben. Also bestimmt gibt es da draußen auch für diese Art "Akkord" eine Bezeichnung ... wenn der Akkord für sich steht. Im Zusammenhang mit Kontext wäre das für mich ein Vorhalt. Z.B. könnte sich einer der drei Töne jeweils zu einem anderen Ton auflösen und somit einen Dur oder Moll-Akkord ergeben. A -> B (deutsch "h") ergibt G/B, D -> C# ergibt A7-5 (A-Dur mit kleiner Septime und ohne Quinte) und G -> F# ergibt D/A. Seitens Moll: A -> Bb ergibt g/Bb (g-Moll mit Quinte im Bass), D -> C ergibt am7-5 (a-Moll mit kleiner Septime und ohne Quinte) und G -> F ergibt d/A (d-Moll mit Quinte im Bass).



    Also was ich nicht genau verstehe ist, in welchen Fällen man die Root Note anpasst, und wann nicht.

    Bezogen auf den Fruity Sampler: da passt du an, wie du es selbst brauchst. Wenn du ausschließlich nach Gehört arbeitest und eh nur rumklickst bis es passt, dann ist es ja egal, welche Note da anzeigt und ob der Ton passt.


    Wenn du hingegen wissen möchtest, welcher Ton gespielt wird und sozusagen die optische Repräsentation haben möchtest, justierst du natürlich die Root-Note so, dass die gespieltne Töne der richtigen Klanghöhe entsprechen. Beachte, dass ich hierbei das Rechtsklicken auf der Fruity Tastatur meine mit Root-Note anpassen.



    Muss man, wenn man wie ich, melodische Samples hat, immer im Sampler die Root Note abändern? Ehrlich gesagt ist das so'n Thema, welches ich nicht ganz durchblicke. Also was ich nicht genau verstehe ist, in welchen Fällen man die Root Note anpasst, und wann nicht.


    Oftmals sehe ich, dass dies bei 808's gemacht wird. Wenn ich mir aber bspw. ein Sample bei YT runterlade, klingt es in FL von der Tonhöhe her ja genau so, also unverändert. Ändere ich hier im Sampler die Root Note (von Standard C5 auf B4), dann nimmt man das auch deutlich wahr.


    Will damit nur sagen, dass es dann gar nicht mehr der originalen Tonlage entspricht, was mich zu der Frage führt, wieso man hier die Root Note ändern sollte.. Bzw. wann dies Allgemein der Fall ist und wann nicht.

    Möchte und kann da gerade nicht detaillierter drauf antworten als: reflektiere für dich noch einmal was du hörst und was du auf dem digitalen Keyboard repräsentiert haben möchtest. (-;


    Man sollte Dinge hoch oder runter pitchen, wenn man möchte, dass die Töne / Tonarten zueinander passen; ist ja selbstverständlich. Verstehe also eventuell auch dein Anliegen noch nicht so richtig. Ich gucke mir den anderen Thread noch einmal an. Wäre ja sinnvoll das kategorisiert eher da weiter zu besprechen statt hier, wo es um ein anderes Thema geht.

    Erkundige dich mal über Early Reflections. Man kann einen Hall quasi in zwei Elemente teilen: Erstreflexionen (also ER = Early Reflections) und Hallfahne (also Late Verb oder Tail, o.ä.). Ersteres sind sozusagen nur viele kleine Delays, letzteres die von dir angesprochene Hallfahne.


    Mit ERs kannst du ganz gut etwas im virtuellen Raum positionieren; mitunter auch die Größe des Raums andeuten (je größer, desto länger lassen die ER auf sich warten, weil der Schall ja technisch gesehen erst einmal durch den Raum wandern muss, eh er zurück von den Wänden zum Hörer kommt).


    Mit Late-Verb kannst du an sich auch Größe andeuten; finde ich zumindest. Außerdem kann man hier auch ganz gut den Charakter des Klangs noch formen. Technisch gesehen können aber auch super kleine Räume einen langen Ausklang haben; allerdings klingt das auch anders. Würde bei der Nutzung in Musik- und Tonproduktion vor allem nach dme Gefühl und dem Geschmack gehen und nicht zuuu sehr auf die physikalischen Aspekte dahinter gucken.


    Also ggf. ist das, was du suchst, vor allem einfach nur der ER Anteil eines Halls. Oder probiere dich, wie bereits erwähnt, auch einfach mal mit Delays aus. Technisch gesehen sind Hall-Effekte ja auch nur ein Netzwerk an Delays und Filtern. (-;

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