Beiträge von Tagirijus

    Versteh ich nicht.:heul1:

    Naja, sagen wir du sagst einfach, dass du keine Ahnung hast und nicht einmal weißt wovon du keine Ahnung hast. Dann kannst du es auch fast schon gleich bleiben lassen, wenn keine Basis existiert, auf der du aufbauen kannst.


    Bist du hingegen schon wenigstens etwas in der Materie drin (Fach ist ja an sich egal und die Tiefe auch), wirst du früher oder später an einen Punkt kommen, wo du merkst, wie die Dinge grob laufen, und woran du für dich arbeiten musst, um besser zu werden. In Bezug auf Musik wäre es in diesem Thread z.B. gut zu wissen, dass der Threadstarter nicht weiß, wie man besser abmischt und sich dessen auch nicht bewusst ist, weil er Zauber-Tools sucht, die ihm dabei helfen - teils mit sehr obskuren fast surrealen Ansätzen (Unter der Prämisse, dass ein "professioneller Klang" gewünscht ist und das meiner Einschätzung nach wenig mit Codec-Tools zu tun hat, als viel mehr mit Mixing-Wissen). Würde man stattdessen ein Bewusstsein entwickeln, dass es nicht um irgendwelche Tools geht, sondern darum, dass einem Techniken fehlen, würde man dort ansetzen können. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass du womöglich mit so ziemlich allen Stock-Plugins der jeweiligen DAW, in der man arbeiten, einen professionellen Klang hinbekommen kannst.

    ein plugin wäre irgendwie luxuriöser

    Leute, denen man hilft, die es verstehen und akzeptieren wäre auch luxuriöser.



    Übrigens: du bist nicht auf die Frage eingegangen wo du das mit den "Profis mastern auf 32kbps" her hast. Also: wo hast du das gehört / gelesen? Link wäre super!

    ich meinte wave, wave is 1400 kpbs iwas. mp3 keine ahnung kenn ich nur 320 als maximum(bei fl studio geht auch ned mehr einzustellen). wenn 96 kpbs mp3 gut klingt dann klingt wave 1400 kpbs sehr gut. (so hab ich das gemeint)

    WAV ist ein unkomprimiertes Format, weshalb man i.d.R. nicht unbedingt die Datenrate angibt (also Kanäle x Bittiefe x Abtastrate) sondern Bittiefe und Abtastrate und man zudem wohl meist davon ausgeht, dass es sich um Stereo - also zwei Kanäle handelt. Mit ca. 1400 kbps würdest du also herkömmliche CD-Qualität mit 16 bit und 44.1 kHz (und Stereo) beschreiben.


    Was sind dann entsprechend deine 32 kbps? Mono mit 8 Bit und nur 4 kHz? Also ich versuche das vor allem jetzt für andere neugierige Mitleser mal ernsthaft zu hinterfragen. Sicherlich prüft man auch, ob das Stück mono-kompatibel ist. Das würde dann den einen Kanal erklären. Auch prüft man, ob unter Reduktion gewisser Frequenzen das Stück immer noch irgendwie funktioniert (um z.B. schlechtere Lautsprecher zu simulieren und somit zu prüfen, dass das Stück trotzdem noch in etwa so klingt oder wenigstens den Effekt hat, den man möchte). Das köööööönnte fast deine 4 kHz erklären, obgleich man ja von beiden Seiten des Frequenzspektrums etwas wegnimmt. Warum allerdings 8 Bit zu prüfen wäre, keine Ahnung. Und das ist jetzt auch nur so richtig hart spontan rumgesponnen mit Gedanken, um zu ergründen, was es mit deinen ominösen 32 kbps auf sich haben soll.


    Quelle? Kannst du uns eine Quelle nennen, wo du das mit den 32 kbps her hast?



    eh, BITTE WAS? isn scherz?

    Ja, das war ein Scherz. 32 kbps sind eher super niedrig. Das Minimum an Kompression für MP3, das du bei FL auswählen kannst. Eigentlich hätte ich 8 kbps schreiben sollen. Das ist das Minimum an MP3 Kompression, das ich wiederum bei Reaper auswählen kann. :D


    Noch einmal zu dieser Terminologie. Wenn ich kbps lese (also eigentlich kBit/s; du tippst immer kpbs und ich gehe einfach mal davon aus, dass du dich vertippst und auch eigentlich die Datenrate Kilobit pro Sekunde meinst), gehe ich sofort von MP3 aus, weil es meiner Erfahrung nach einfach gängiger ist das bei komprimierten Formaten anzugeben. Bei WAV hingegen hat man keine Kompression und gibt die Daten meist eher mit Bittiefe und Abtastrate an.



    Und dann noch etwas auf der ganz oberen Meta-Ebene: warum machst du dir überhaupt Gedanken, ob etwas in 8 Bit, mono und 4 Kilohertz gut anhört? Du möchtest, dass deine Musik auch auf schlechten Handies bei schlechtem Empfang, miesem Streamingdienst und auch noch kaputten Lautsprechern gut klingt? Ich würde empfehlen, dass du dich dann nicht auf nackte Zahlen stürzt, sondern versuchst deinen Mix vom Klang her mit deinen Ohren etc. zu verbessern. Und statt sich tausende Plugins zu kaufen (natürlich hast du alle deine Plugins legal erworben und sehr sehr viel Geld investiert .. Zwinker Zwinker ...), kauf dir eine anständige Abhöre und ein Handbuch für Dummies für's Mixen oder so.


    Und noch etwas, was mir nach wie vor echt nicht in den Kopf geht. Was zur Hölle lässt dich glauben, dass du mit einem Restaurationswerkzeug wie einem Denoiser (der letztendlich auch im Extremfall nur danach klingt, als hättest du das Signal in schlechte Kompression gehauen, dich übers Handy angerufen und das Signal mit Onboard-Laptop-Mics wieder aufgenommen und in MP3 32 kbps gespeichert) dafür sorgen kannst, dass deine Musik später bei schlechter Datenrate genau so gut klingt? Kompression ist mitunter meistens Datenverlust. Das klingt zwangsweise meist schlechter. So zumindest meine Erfahrung.


    Ich ... verstehe ... deine ... Gedanken ... NICHT ...

    video paul und der denoiser. welche settings sind da am besten?

    Kann es sein, dass dein Problem ist, dass du versuchst deinen Klang mithilfe eines Restaurationswerkzeuges zu formen?


    Restauration = Klang retten.


    Das in deinem Video ist doch nur n billiger Synth. Klatsch 3xOSC rein und bastel den Klang nach. Schraub an einigen Stellschrauben und forme so den Klang - von Grund auf und nicht nachträglich mit einem Werkzeug für R-e-s-t-a-u-r-a-t-i-o-n.



    Ich frage mich gerade wie du wohl Speisen zubereitest. Schickst ein leckeres Gericht erst einmal in ein Labor, lässt es molekular in Einzelteile zerlegen, es dann von verrückten Wissenschaftlern resynthetisieren und versuchst die Perfektion des Geschmacks auf atomarer Ebene zu erreichen ... wieso fragst du nicht einfach 'nen Koch nach dem Rezept!? ...

    da ich schon seit 10 Jahren mit der Version arbeite, und komme mit der modernen Version nicht wirklich voran.

    Aus eigener Erfahrung würde ich lieb gemeint dringlichst empfehlen solchen Dingen immer mal wieder eine Chance zu geben, eh man sich im Endeffekt ärgert so etwas nicht doch schon früher ausprobiert zu haben. Und grunsätzlich hat IL stets den Workflow verbessert bzgl. des GUIs (alleine, dass man unnötige Knöpfchen ausblenden kann und seine eigene Bar am oberen Rand zusammen stellen kann ... so Kleinigkeiten meine ich).


    Gewohnheit ist außerdem in so einem Fall, meiner Vermutung nach, zudem ein eher schlechter Faktor für Effizienz. (-;

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