Beiträge von Musik Magier

    Also zu dem Beispiel im video ich hör da extrem viel reverb.. nur eben keine lange hallfahne.. aber viele reflections und auch diffussion,.. also ein kurzes Room reverb z.b. mit stark betonten ERs..


    Ansonsten hat Tiefenstaffelung nicht nur etwas mit Reverb/ERs / Delay etc zu tun.. sondern auch viel mit dem Spektrum.. um so weiter eine Schallquelle weg ist um so mehr senken sich die höhen z.b. ab.. ebenso ist er leiser.. man kann also schon mit EQ und Lautstärke eine Tiefenstaffelung erzeugen... Ebenso mit Compression oder Transient shaping (wodurch man z.b. ein element sehr nach vorn holen kann.. wodurch dann andere elemente wieder weiter hinten wirken)

    Es kommt immer wieder die Frage, ob man ein USB-Audiointerface benötigt?

    Eigentlich benötigt man doch keins (außer zum Anschluss von Monitoren, die man nicht an dem Aux-Miniklinke oder über USB anschließen kann), solange man keine externen Sounds in den PC einspielen möchte - "Grundprinzip" von Fruity Loops/FL Studio, obwohl das auch ginge.

    Wenn das PC-Audio 24/96+ unterstützt, müsste man mit Kopfhörern an der Aux-Buchse des PC detaillierter abhören, als wenn diese angeschlossen sind an einem zwischengeschalteten Audiointerface mit 16/44?

    Das problem mit den onboard chips ist, dass sie oft eher billiger natur sind und schlechter geschirmt und direkt auf dem Board hängen und man sich da jede menge stör geräusche einfängt... z.b. festplatten gefiepe.. irgendwelche anderen strom schaltungs gefiepe .. haben oft keinen guten rausch abstand usw..


    dazu die latenz... solang du nichts per hand einspielst (also per midi etc.) mag das evtl. egal sein... aber sobald man ein midi controller oder midi keyboard nutzt um per hand ein zu spielen oder zu drehen... ist die deutlich geringere latenz eines echten interface eigenem asio treibers schon deutlich vorzuziehen..

    geht es um aufnahme oder nur das interne produzieren/rendern etc..

    für aufnahmen muss das interface das natürlich können...

    FL intern ist es sowieso eine 32bit floating point umgebung... erst der ausgang also dort wo es aus dem master in die soundkarte geht sozusagen ist dann wieder dem entsprechend begrenzt. (deswegen clippt der master über 0db aber die einzelnen kanäle nicht)


    und mit master meine ich in diesem falle nicht den master channel vom mixer.. auch der ist noch 32bit float... sondern wirklich die letzte stage vorm treiber

    Der größte vorteil einer höheren abtastrate ist Aliasing bzw. das dadurch nicht/weniger vorhandene.


    Deswegen haben viele Plugins eine Oversampling funktion. Beim oversampling rechnet das Plugin intern mit einer höheren Abtastrate.


    Besonders wichtig bei Saturation und Distortion bzw. alles was obertöne hinzufügt. (Ebenso FM / PM Synthese)


    Da 44.1 khz seine Nyquist Frequenz bei 22.05 khz hat, kann man dort ohne Oversampling in Aliasing Probleme geraten beim Hinzufügen von Obertönen z.b. durch Distortion.

    Wenn man mal überlegt das bei z.b. 10khz der erste Oberton bei 20khz liegt (also nur der erste Oberton noch so gerade eben im Abbildbaren Spektrum liegt) und der 2. dann schon bei 30khz..


    diese 30khz können bei 44.1 nicht dargestellt werden (da man mindestens 2 Abtastpunkte brauch). Diese 30khz werden jetzt von den Abtastpunkten an den nicht korrekten stellen abgegriffen wodurch sie sich dann sozusagen nach unten spiegeln. Man bekommt also nicht harmonische verzerrungen. Welche nicht sehr angenehm klingen.


    Um so höher die Samplerate um so höher Nyquist und um so weniger Probleme bekommt man mit den Obertönen.


    Ebenso bringt es Vorteile für Equalizer, da auch dort sonst nicht über 22.05khz gearbeitet werden kann.,. was dann die Filterkurven "cramped" also hart abschneidet, wodurch starke Phaseshifts in den höhen entstehen.

    Dies ist nicht so stark und deutlich warnehmbar wie Aliasing durch Obertöne. Wenn man aber wert auf klare seidige höhen legt, sollte man drauf achten den EQ im Oversampling zu betreiben. Oder in einer höheren Samplerate Produzieren.



    Produzieren und vor allem aufnehmen in hoher Samplerate bringt aber auch nachteile. Zum einen die CPU power aber auch was dann gerade bei Aufnahmen zum vorschein kommt.. Wird das noiselevel angehoben (also signal to noise ratio wird schlechter)



    Also ich würde empfehlen, in 44.1 bzw. 48 khz zu Produzieren und dann eben bei den Plugins Oversampling zu aktivieren (wenn vorhanden und benötigt)

    aufpassen.. Fruity version ist die kleine version mit den abgespeckten features... ich glaube zwar das du damit das zwar öfnen kannst .. aber ich glaub sowas wie automation und audio clips und sowas sind dann nicht benutzbar/editierbar etc.. weiß nicht genau,... ,musst mal in den funktions umfang schauen

    Welche Einstellung muss man (in IMG) anpassen, damit der Loop weiterläuft, wenn man eine andere Taste drückt.

    (Bei Tastenwechsel fängt der Loop in der Standardeinstellung immer von vorne an.)

    Danke

    meinst du wenn du legato spielst? also von einer taste auf die andere "gleitest" also beide tasten kurz gedrückt.. dann legato aktivieren...


    ansonsten kannst du den time regler entweder per automation clip automatisieren.. so das die position im loop weiterläuft auch wenn keine taste spielt ( auch super zum timing anpassen oder vorwärts rückwerts etc) dafür dann aber den speed regler auf 0.. da der loop dann über den timeregler durchläuft...


    oder timeregler per LFO steuern (LFO auf global damits weiterläuft).. kann aber etwas friggeliger sein als per autoclip

    Ich würd (wenn ich Grossbeat nicht nutzen möchte) den Sound resamplen, in Harmor laden, sample abspielgeschwindigkeit automatisieren und fertig is der DIY tapestop Effekt.

    Ansonstwn gibts von Kilohearts noch n ganz brauchbares tapestop plugin, allerdings ist die länge glaube auf 1 sek begrenzt.

    in harmor musst du aber den pitch dann selbst auch mit anpassen.. sonst hast du n stretch effekt


    ich würds eher in slicex machen... dort unter speed... kannst du bis auf 0 bzw sogar ins reverse und du kannst es dort auch "loslaufen" lassen...


    bzw.. den wavetraveller gibts garnicht mehr oder? wär sonst die einfachste variante.. das speed envelope im slicex funktioniert im grunde wie damals der wavetraveller

    Ich denke das kriegste schon mit dem 3 OSC hin. Eine Sinunswelle und nen EQ drauf. Vielleicht noch nen bissl mit dem detune regler rumprobieren.


    Grüße

    was willst du denn bei ner Sinuswelle EQn ? eine sinuswelle besteht aus nur einer einzigen frequenz... ist leichter die sinuswelle einfach lauter oder leiser zu machen

    habs gerade ausprobiert... man kann serum tatsächlich stufenlos zoomen mit dem drag n drop teil... das icon haben auch tatsächlich nur plugins die scalebar sind...

    bei mir funktioniert das stufenlose scalen per drag auch ohne probleme mit serum


    schau mal in die wrapper settings... also oben auf das zahnrad und dann der reiter mit stecker+zahnrad...


    dort gibt es dann das feld GUI...


    bei mir ist dort aktiv:

    check properties on display change

    invalidate editor

    DPI aware when bridged


    alles andere ist dort bei mir deaktiviert

    ist serum überhaupt über das drag n drop ding skalierbar? Das GUI sieht ziemlich nach fester grafik aus.. kann mich aber auch irren.. nutze serum nur selten und musste ihn mir noch nie skalieren,,,


    evtl. gibt es verschiedene skalier optionen im menu von serum?


    bei manchen plugins muss man nachm skalieren auch einmal das fenster schließen und neu öffnen damit die grafiken angepasst geladen werden...



    ich kanns heute abend mal ausprobieren wenn ichs nicht vergesse

    vorallem in so klein... wär es aufgezoomt und vollbild etc.. könnte man ja wenigstens obertöne etc erkennen.. aber in sonnem mini bild.. tja sieht halt aus wie percussive elemente aussehen.. attack, (kurzes) sustain, decay

    smart disable einschalten


    und oder


    "fertige" synth und effekt spuren zu wavs rendern und die synths abschalten/entfernen...



    triple buffer aktivieren kann auch helfen erhöt aber die latenz etwas...

    latenz etwas erhöhen falls der buffer voll läuft..


    interpolation qualität verwingern wenn du viel mit samples arbeitest..


    tick rate veringern falls das timing nicht super genau sein muss..


    je nachdem ob kerne oder taktung das problem sind... send effekte nutzen.. also mehere instrumente zu einem reverb schicken usw...

    vorsicht.. kann auch gegenteiligen effekt haben... da jeder channel der zusammen geroutet wird dann über ein kern/thread läuft..

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