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Mastering/Lautheit erhöhen Frenchcore/Hardcore
#1
Ich wollte mal nachhören, ob es hier Leute gibt die Hardcore oder Frenchcore produzieren und mir bissen Hilfestellung zum Mastering geben können.

Die Ausgangslage sieht folgendermaßen aus: Ich produziere in FL Studio einen Track(Frenchcore) und bin mit dem Mixing soweit zufrieden. Zum Thema Mixing hab ich mich schon reichlich informiert und ich denke ich beachte die meisten grundlegenden Sachen. Also sprich : Low cuts und High Cuts mit dem Eq, Resonanzen weg filtern, Platz schaffen für die einzelnen Instrumente im Frequenzspektrum, Bass auf Mono, Headroom lassen, usw. .

Nun rendere ich den Track in wav und bin mit dem Klang sehr zu frieden. Mein einziges Problem ist nun, dass der Track absolut nicht mit der Lautheit von Produktionen bekannter Künstler aus den Hardcore/Frenchcore Bereich mit halten kann.
Also denk ich mir es muss ein Mastering her, beziehungsweise der Track muss lauter gemacht werden. 

Leider bin ich noch Anfänger und habe genug damit zu tun im Produzieren besser und besser zu werden, dementsprechend habe ich von einem guten und professionellen Mastering null Ahnung. Natürlich habe ich schon viel gegooglet und auf Youtube Tutorials angeschaut, die sind aber meistens auf Englisch und für EDM, Rock oder maximal Dark Techno und bringen mich nicht weiter.

Mir ist bewusst, dass es kein Muster Mastering gibt, welches man auf jeden Track anwenden kann. Trotzdem hab ich die Hoffnung, dass es vielleicht paar grundlegende Regeln oder Tipps für den Hardcore/ Frenchcore Bereich gibt die man immer anwenden kann, um die Tracks auf guten Pegel zu bekommen. Denn ich finde besonders im Hardcore/Frenchcore Bereich sind die Tracks extrem laut gemastert. Und da ich meine Tracks auch mal veröffentlichen und mit anderen Liedern mixen will sollten sie schon mithalten können in der Lautheit.

Kann mir hier jemand sagen ob es für Hardcore Musik besondere Techniken gibt beim Mastern, um die Tracks so laut zu bekommen? Anders als bei Techno hat man bei Hardcore/Frenchcore ja viel mit Distortion zu tun. 
Dabei will ich das Klangbild von dem Track nicht oder nur minimal verändern, da ich ja wie oben beschrieben mit dem Klang nach dem Mixing zu frieden bin. Ich wills quasi nur Lauter und eventuell noch bissen druckvoller haben.

Mit nem Limiter hab ichs schon probiert. Auch Kompressor(Hohe Ratio) und Limiter in Reihe habe ich schon probiert. Bringt  zwar schon etwas, aber die Lautstärke andere Produktionen erreiche ich damit noch nicht.

Würde mich sehr über gute Ratschläge und Tipps oder ne ausführliche Erklärung freuen.
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#2
Die regeln sind immer die gleichen. Machs nach gehör.
Es muss halt die stilistik bekannt sein. Ist es okay wenns am limit klebt? Darf es dynamik haben oder klingt es in diesem genre besser wenns gegen eine wand brettert?

Ich kenne frenchcore als begriff und n biiischen was dahinter steckt. Hab n paar freunde die das produzieren aber selber noch nie zum mastern gekommen.

Es gibt immer ne fx-chain die jemand bevorzugt.. meine masterings z.b. werden erst mit dem elysia alpha komprimiert, mit einem musikalischem EQ dann einem M/S EQ bearbeitet, eventuell auch einem dynamischem. Manchmal kommt da noch was zwischen und dann in den limiter.

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#3
Hol dir evtl auch nen Referenztrack der dir gefällt, damit du immer einen guten Vergleich hast. Je höher die Qualität desto besser. Lade diesen Referenztrack in einen separaten Mixer Insert, stelle den Output Ggf. auf den selben wie beim Master damit die ganzen Effekte vom Master umgangen werden, und lade einen Analyser (z.B. Voxengo SPAN) rein.

Dann würde ich den Referenztrack runterpegeln, dass du etwa die gleichen RMS Werte bekommst, damit erstmal nur die unterschiedlichen Klangfarben verglichen werden können, das kann man hinterher ja wieder aufdrehen wenn es um die Lautheit geht. Und dann vergleichst du. Wie ist der Referenztrack im Spektrum verteilt? Wie meiner? Wie sind die Dynamiken in den verschiedenen Bändern? Wie schaut es im Stereobereich aus? Gibt es "Löcher" im Spektrum?

Je nachdem tust du dann nen Multibandcompressor (lineare Filter), nen normalen Compressor, EQ, Stereotool rein und passt die Einstellungen an. Das ganze muss natürlich nicht 1:1 sein.

Ist jetzt viel aufeinmal, hoffe das ist erstmal ok.. Aber auf kurz über lang kommt das eh wieder auf. Referencing ist ziemlich mächtig.

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#4
Hey erstmal Dankeschön für die AntwortenSmile

(09.06.2018, 17:37)mannibeatz schrieb: Die regeln sind immer die gleichen. Machs nach gehör.
Es muss halt die stilistik bekannt sein. Ist es okay wenns am limit klebt? Darf es dynamik haben oder klingt es in diesem genre besser wenns gegen eine wand brettert?


Also ich würde sagen grade die Produktionen/Masterings der letzen Jahre sind meistens gut ans Limit gefahren und sind in der Dynamik relativ eingeschränkt und brettern gut gegen die Wand ^^
Leider ist mein Gehör bzw. meine Erfahrung noch nicht so gut, dass ich jetzt raus hören könnte mit welcher Technik die das erreichen. Aber bin ich auf der richtigen Spur, wenn ich annehme, dass die das mit starker Kompression erreichen?

Ich habe es bis jetzt mit folgender Fx-Chain Probiert: Eq, dann Kompressor, dann limiter/Maximizer.
Die Ergebnisse sind(für mich persönlich) schon recht okay. Mir fehlen da aber meistens noch so 20 -30 Prozent Lautheit im Vergleich zu professionellen/bekannten Producern.
TyskHol dir evtl auch nen Referenztrack der dir gefällt, damit du immer einen guten Vergleich hast. Je höher die Qualität desto besser. Lade diesen Referenztrack in einen separaten Mixer Insert, stelle den Output Ggf. auf den selben wie beim Master damit die ganzen Effekte vom Master umgangen werden, und lade einen Analyser (z.B. Voxengo SPAN) rein. 

Dann würde ich den Referenztrack runterpegeln, dass du etwa die gleichen RMS Werte bekommst, damit erstmal nur die unterschiedlichen Klangfarben verglichen werden können, das kann man hinterher ja wieder aufdrehen wenn es um die Lautheit geht. Und dann vergleichst du. Wie ist der Referenztrack im Spektrum verteilt? Wie meiner? Wie sind die Dynamiken in den verschiedenen Bändern? Wie schaut es im Stereobereich aus? Gibt es "Löcher" im Spektrum?

Je nachdem tust du dann nen Multibandcompressor (lineare Filter), nen normalen Compressor, EQ, Stereotool rein und passt die Einstellungen an. Das ganze muss natürlich nicht 1:1 sein. 

Ist jetzt viel aufeinmal, hoffe das ist erstmal ok.. Aber auf kurz über lang kommt das eh wieder auf. Referencing ist ziemlich mächtig.


Das mit dem Referenz Track werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. So gezielt in FL Studio mit Analyser habe ich das noch nicht gemacht, nur nach dem Mastern gegengehört wegen der Lautstärke. Das Problem wird nur sein, wie oben bereits erwähnt, das mein analytisches Gehör wahrscheinlich noch nicht gut genug ist um die ganzen Sachen raus zu hören:/
Ich werde es aber mal Definitiv probieren.

An einen Multibandcompressor habe ich mich noch gar nicht dran gewagt. Ich habe Angst, dass ich dann zu sehr das Soundbild verfälsche, was mir im Mixdown noch gefallen hat.


Könnt ihr mir gute Free VST´s empfehlen fürs Mastering? Oder sind die FL eigenen eventuell sogar besser?
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#5
Also ich nehme um die Bänder (Low , Mid , High) zu bearbeiten gerne den MBC (Multi Band Compressor) oder den Maximus.Zum reinen Laut machen verwende ich das freeware Plugin TLs Maximizer.Der macht das recht unkompliziert und sauber.
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#6
(12.06.2018, 12:07)Age of Darkness schrieb: plugins

press
press
~greetz~
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#7
Danke für die Empfehlungen erstmal, hab mir mal ein, zwei VST´s davon runtergeladen.

Den TLs Maximizer benutze ich schon. Der macht es schon ganz gut laut. Nur leider nicht so laut wie gewünscht.

Ich denke mein Problem liegt noch in der Anwendung des Kompressors. Ich weiß zwar inzwischen was ein Kompressor macht und wie er arbeitet, aber anscheinend kann ich ihn noch nicht richtig verwenden^^ (zumindest beim Mastern).
Ich wüsste jetzt auch nicht wirklich wann ich einen Multibandkompressor und wann einen normalen zum Mastern verwenden soll.

Ich habe einen Track von mir mal gegen Geld mastern lassen( habe leider momentan nicht das Geld um dauerhaft mastern zu lassen) und dort wurde mir Zitat "Ja es ist wie im EDM, ziemlich viel Kompression und dadurch Lautheit." gesagt.
Ich weiß nur nicht so recht wie ich diese Aussage in Kombination mit einen Limiter am besten für meine Musik Richtung umsetzte.
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#8
(12.06.2018, 18:30)Age of Darkness schrieb: Ich wüsste jetzt auch nicht wirklich wann ich einen Multibandkompressor und wann einen normalen zum Mastern verwenden soll.

showthread#33613

(12.06.2018, 18:30)Age of Darkness schrieb: Ich weiß nur nicht so recht wie ich diese Aussage in Kombination mit einen Limiter am besten für meine Musik Richtung umsetzte.

showthread#31274
~greetz~
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#9
Danke für die Links.
Haben mir wieder ein Stückchen weiter geholfen.
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#10
(12.06.2018, 12:23)nkn80 schrieb: Also ich nehme um die Bänder (Low , Mid , High) zu bearbeiten gerne den MBC (Multi Band Compressor) oder den Maximus.Zum reinen Laut machen verwende ich das freeware Plugin TLs Maximizer.Der macht das recht unkompliziert und sauber.

der multiband kompressor aus FL färbt ab.. würd ich nicht benutzen, dann lieber den maximus!

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#11
Es kommt halt immer drauf an für was man ihn verwendet.Wenn man gewünschten Effekt möchte macht es schon Sinn.Größtenteils verwende ich auch den Maximus aber manchmal reicht halt der MBC Smile
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